DAS TEAM (3. Herren): Trotz Niederlage der mögliche Beginn für einen Neustart.

Zum letzten Spiel des Jahres reiste DAS TEAM nach Osterath. Osterath rangiert mit einer Niederlage auf Platz 2, stellt mit Abstand den besten Angriff sowie zusammen mit den St. Tönisern die zweitbeste Abwehr der Liga.
DAS TEAM, das bislang eine enttäuschende Hinserie hingelegt hat, war sich im Vorfeld bewusst, dass dieses Spiel alles andere als ein Selbstläufer wird. Zwar war Osterath geschwächt, dennoch haben sie genug gute Spieler um eine kriselnde Mannschaft aus der Halle zu schießen. Sankt Tönis brauchte für dieses Spiel eine ordentliche Portion Mut und verdammt viel Selbstvertrauen. Das DAS TEAM in der Lage ist super Spiele abzuliefern war aus der Vergangenheit bekannt, nur diese Leidenschaft, die es dafür braucht fehlte bislang. Ebenfalls benötigt DAS TEAM mehr Angriffspower – ein Toredurchschnitt von etwa 20 Treffern ist nicht nur gegen den Tabellenzweiten zu wenig. Hierbei helfen sollten die drei Gastspieler Dr. S.M. und S.v.H. aus Heidelberg und L.L. aus Paderborn. Alle drei haben eine Turnerschaft Vergangenheit und kennen DAS TEAM insbesondere vom Freundschaftsspiel aus dem vergangenen Sommer. Zwar sind alle drei sehr starke Spieler, die den Unterschied ausmachen können und dennoch ist es DAS TEAM das hier abliefern muss. Glücklicherweise gelang es endlich diese fehlende Leidenschaft an den Tag zu legen.
Das Spiel begann ausgeglichen. DAS TEAM schaffte es durch Leidenschaft, körperlichen Einsatz und einer starken Abwehr samt Torwart das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Bis zur 20. Minute blieb die Mannschaft sogar mit einem Tor in Front. Osterath schaffte es nicht sein gewohntes Tempospiel im Angriff durchzuziehen und in der Abwehr war das Team vom St. Töniser Urgestein M.K. mit der Cleverness der St. Töniser überfordert. Osterath spielte in dieser Phase viel in Unterzahl da der Schiedsrichter reißen und Griffe an den Hals konsequent bestrafte. Leider halfen den Apfelstädtern diese Überzahlsituationen nur bedingt. Man hatte durchaus das Gefühl je weniger Spieler der Gegner stellte desto schwieriger war es für DAS TEAM. Erschreckend wiedermal, dass DAS TEAM eine DOPPELTE Überzahl mit 2:0 verliert. In dieser Überzahl spielte das Team hektisch und ohne Sinn und Verstand – verstehe es wer will. Diese doppelte Überzahl war auch der Wendepunkt im Spiel. Fortan war Osterath in Führung – diese wurde bis auf ein Unentschieden nicht mehr hergegeben. Auch schaffte es Osterath nach der Überzahl mit 3 Toren in Front zu gehen – bis zum Halbzeitpfiff gelang jedoch noch der Anschluss: 10:9 für Osterath.
Die Zweite Halbzeit war weiterhin ausglichen, mit dem Unterschied, dass Osterath durch seinen Trainer deutlich besser in der Abwehr eingestellt wurde. Während es in der ersten Halbzeit noch 2-Minuten Strafen hagelte, kassierte Osterath in der 2. Halbzeit keine einzige mehr. St. Tönis dagegen war häufiger einen Schritt zu spät und spielte ab und an in Unterzahl. Hier zeigte sich glücklicherweise erneut die Leidenschaft, die bislang so gefehlt hatte: St. Tönis kämpfte und ackerte und gab sich nicht auf. Was aber weiterhin fehlte waren Tore. Zwar hatte St. Tönis in F.S. einen sicheren 7m Schützen und in F.M. einen treffsicheren Halben aber das reicht nicht. Insbesondere – nicht nur in diesem Spiel – fehlt jemand auf den Außen Positionen der für Tore sorgt – gegen Osterath gelang 1!!! von dieser Position.
Bis zur 50. Minute wurde das Spiel offengehalten. Dr. S.M. traf zum 18:16. Dann gelang St. Tönis allerdings kein Tor mehr, während Osterath nochmal 4x einnetzen konnte.
Endstand: 22:16
Fazit: Dieses Spiel kann der Beginn eines Neustarts im neuen Jahr werden. Auch wenn die Gastspieler die Ausnahme waren, zeigte sich, dass DAS TEAM in der Lage ist zu kämpfen und zu ackern. Dieses Feuer, das hier aufloderte, muss jetzt am Leben erhalten werden, dann kann es gelingen im Neuen Jahr deutlich besser zu performen.

 

Tiefpunkt des Spiels: Auch wenn der Schiedsrichter nicht souverän agierte (wohlgemerkt auf beiden Seiten), dass ein Kampfrichter das Spiel unterbricht, um den Schiedsrichter zu tadeln habe ich auch noch nicht erlebt – hier hätte der Schiedsrichter Kante zeigen können und müssen.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Gastspieler: Dr. S.M, S.v.H. und L.L.

Autor: T.P.