DAS TEAM (3. Herren): Was ist nur mit der 3. Herren los?

Im Vergleich zur letzten Saison ist die 3. Herren nur ein Schatten Ihrer selbst. Während DAS TEAM in der vergangenen Saison, insbesondere in der Hinrunde, mit Ihrem Handball begeistern konnte, gelingt dies derzeit nicht wirklich.
Am vergangenen Sonntag hier der Gegner Uerdingen. Uerdingen ist aktueller Absteiger aus der Bezirksliga und ebenfalls im Mittelfeld zu finden. Im Vorfeld war bekannt, dass diese Mannschaft über zwei Spieler verfügt, die regelmäßig die meisten Tore werfen.
Headcoach M.M. stellte sein Team gewohnt ein und verlangte von der Mannschaft von Anfang an hellwach zu sein. Weiterführend sprach er an, dass er individuell im Fall eines Falles auf die Schützen reagieren wird. Im Angriff sollte durch sicheren und variablen Handball der Abschluss gesucht werden.
Die ersten 20 Minuten waren ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. St. Tönis hatte die beiden Shooter sehr gut im Griff, beide hatten je einmal nur getroffen. Im Angriff lief es etwas zäh, gute Chancen wurden ab und an nicht genutzt, im Großen und Ganzen kann man hier aber zufrieden sein. Minimal kritisiert werden kann hier höchstens, dass die Angriff / Abwehr Wechselei der Uerdinger nicht konsequenter für schnelle Vorstöße genutzt wurde. Nach den besagten 20 Minuten stand es 7:5 für DAS TEAM.
Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann eindeutig den Uerdingern. Aus einem 5:7 machten sie ein 11:8! Warum, wieso, weshalb ist hier die Frage. Glücklicherweise kam der Halbzeitpfiff. Jetzt konnte DAS TEAM sich sammeln und auf die weiteren 30 Minuten vorbereiten.
Leider verpasste es DAS TEAM die gute Halbzeitansprache in Erfolg umzumünzen. Falsche Entscheidungen – egal von wem – führten nicht zum gewünschten Erfolg. Bezeichnend war die Phase zu Beginn der 2. Halbzeit: Eine DOPPELTE Überzahl wurde VERLOREN! Nach 10 Minuten nahm Headcoach M.M. die Auszeit, aber auch die brachte nicht die erhoffte Wende. Uerdingen spielte nahezu ausschließlich über die rechte Seite die nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. 15 der 25 Tore fielen von zwei Spielern auf dieser Seite. Die beiden waren gut und dennoch haben die besagten Spieler in den ersten 20 Minuten zusammen 2 Tore erzielt…
Endstand nach einem verkorksten Spiel: 25:18

Fazit: DAS TEAM schafft es derzeit nicht seine Leistung regelmäßig abzurufen – trotz gestiegener Qualität und Quantität im Kader. So kann Osterath in 2 Wochen beruhigt auflaufen und seinen Toreschnitt von über 30 geworfenen Toren pro Spiel weiter ausbauen. Jeder Teamteilnehmer sollte am besten Selbstreflexion betreiben – es liegt nicht immer am Nebenmann sondern oftmals liegt es an den eigenen Entscheidungen auf dem Feld oder der Bank. 
Autor: T.P.