DAS TEAM benötigt einen Weckruf zur Leistungssteigerung

Erneut durfte DAS TEAM als Highlight Spiel des Wochenendes antreten und bekam die große Bühne am Sonntagmittag. Höhepunkt vor dem Spiel: Jeder anwesende Zuschauer wurde persönlich mit Namen begrüßt.
Mit einer gut besetzten Mannschaft startete DAS TEAM ins Spiel. Die Bank wäre noch breiter besetzt gewesen, wenn "Persönliches Limit" kein Fremdwort wäre.
Der Start war ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich ab und spielten zunächst auf Sicherheit, jedoch war Lank ganz schnell nach wenigen Minuten in doppelter Unterzahl. Die Geschenke verteilte aber DAS TEAM und der Ausgleich durch St. Tönis nach 5 Minuten zum 3:3 war sehr schmeichelhaft. Headcoach M.M. sah sich sogar genötigt seiner Stimme einen vibrierenden Unterton hinzuzufügen.
Das Spiel war in der Folge etwas zäh und wollte nicht so richtig in Schwung kommen. Sankt Tönis gelang es jedoch sich in der folgenden Zeit leichte Vorteile zu erspielen und damit auch eine Führung, nach 15 Minuten stand es 9:6.
Beim Stand von 9:7 und Manndeckung gegen unseren Dichter und Lenker A.S. nahm Headcoach M.M. eine Auszeit. In dieser wurde besprochen mit dem 7. Feldspieler zu agieren um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die Idee war gut. Lank war kurz irritiert, spielte aber trotzdem mit Manndeckung weiter.
Anstatt nun 6 vs. 5 zu spielen, spielte DAS TEAM gefühlt nach dem Motto "Der Ball ist Lava und muss schnell weg". Mehrfach hintereinander wurde der Ball ohne Druck auf das Tor gebracht, dem Gegner in die Hände gespielt oder es wurde einfach nichts gemacht. Weiterführend hat auch das Auswechseln des 7. Feldspielers nicht so funktioniert.
Aus der Überzahl resultierten schlussendlich 2 Gegentore und kein eigenes geworfenes Tor.
Dieses Spiel wurde dann wiedereingestellt. Es dauerte bis zur Halbzeit um sich zu fangen. Halbzeit: 12:13 für Lank
Headcoach M.M. war not amused. Obwohl er für die Fehlpässe und die undisziplinierte Spielweise in Überzahl (mit dem 7. Feldspieler) nichts konnte nahm er diese auf seine Kappe und zeigte damit einmal mehr, dass er zu den ganz Großen gehört.
Jedoch wurde auch klar und deutlich angesprochen, was besser gemacht werden muss. Vor allem musste weiter das Tempo hochgehalten werden, dazu die Abwehr stabiler gestellt werden und die klaren Torchancen im Angriff genutzt werden.
Der Start wurde bei eigenem Anwurf verschlafen und Lank warf das erste Tor: 12:14. Ab dann lief es aber für DAS TEAM und binnen 15 Minuten wurde aus dem 12:14 ein 20:16 gemacht. Die Lanker wurden immer müder und konnten immer weniger dagegensetzen. Sankt Tönis dagegen spielte konzentriert und präzise, wenn auch zu wenig aus der Überlegenheit gemacht wurde.
In der 50. kam Lank nochmal auf 2 Tore ran, mehr war aber nicht mehr möglich und Sankt Tönis gewann am Ende mit 27:22

Fazit: Es hätte nicht so anstrengend gestaltet werden müssen. Die Abwehr direkt von Anfang an konzentriert und der Angriff treffsicherer dann wäre das Spiel früh entschieden gewesen.